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Osteuropa-Zentrum

 

 


P R E S S E K O N F E R E N Z
DES OSTEUROPA-ZENTRUMS BERLIN

Internationale Konferenz
"Der Kommunismus und seine Folgen
in Deutschland und Osteuropa 1989 - 2004"

am Samstag, dem 6. November 2004
13:00 Uhr im Roten Rathaus, Raum 338
Eingang Jüdenstrasse (U+S-Bahn Alexanderplatz)

In Kooperation mit der UOKG e.V. (Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft) richtet das OEZ Berlin eine internationale Konferenz aus.

15 Jahre nach der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer soll über die Folgen des Kommunismus in Ländern Osteuropas mit Vertretern aus Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Deutschland im Roten Rathaus öffentlich diskutiert werden.

Besonders geeignet für Schüler!

www.senbjs.berlin.de

 

Anmeldung und Kongressgebühren
Kongressprogramm als Download PDF

PROGRAMM DER KONFERENZ

FREITAG, 5. November 2004

Ab 16.00 Uhr Anmeldung im Tagungsbüro Raum 337 (Leiterin: Iris Weske)

18.00 Uhr Eröffnung der Konferenz:
Horst Schüler (Vorsitzender der UOKG)
Detlef W. Stein (Leiter des Osteuropa-Zentrums Berlin)

18.15 Uhr Einführungsreferate: Deutschland und Osteuropa nach 1989
Transformationsprozeß und postkommunistische Parteien
Referent: Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier
(Historiker, Direktor des Instituts für Totalitarismusforschung, TU Dresden)

18.50 Uhr 1989 - 2004 : 15 Jahre seit dem Sturz kommunistischer Diktaturen in Europa –
Die kommunistische Ideologie am Ende ?
Referent: Prof. Dr. Georgi Markov (Historiker, Direktor des Instituts für Geschichte/
Bulgarische Akademie der Wissenschaften, Sofia)
Moderation: PD Dr. Hermann Wentker (Historiker, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)

20.30 Uhr Abendbrot

21.00 – 22.30 Uhr Fakultatives Angebot:
TV-Dokumentationen zum Mauerfall und der Friedlichen Revolution

SAMSTAG, 6. November 2004

9.00 Uhr : Einlaß

9.30 Uhr: Länderberichte zum Thema: „Der Dank der Demokratie?“
Zur sozialen Lage ehemaliger politischer Häftlinge des Kommunismus in Osteuropa
und die Situation im heutigen Kuba

TSCHECHIEN
Dr. Hubert Prochazka (Konföderation der ehemaligen politischen Gefangenen, Brno)

UNGARN
Gabor Kiszely (Fachdirektor, Museum „Haus des Terrors“, Budapest)

BULGARIEN
Dr. Ivan Nikolov (stellv. Vorsitzender des Verbandes der Repressierten
des Kommunistischen Terrors, Sofia)

11.30 – 12.00 : Kaffeepause

KUBA
Jorge L. Vazquez
(Bewegung für die Demokratische Einheit Kubas, Berlin)

Moderation: Detlef W. Stein (Leiter des Osteuropa-Zentrums Berlin)


13.00 Uhr Pressekonferenz (Raum 319) und Mittagessen

14.00 - 14.30 Uhr
Die kommunistische Ideologie in Bulgarien in den letzten 15 Jahren
Referent: Prof. Dr. Georgi Markov (Historiker, Direktor des Instituts für Geschichte/
Bulgarische Akademie der Wissenschaften, Sofia)

14.30 - 16.30 Uhr
Podium: Die gesellschaftspolitische Akzeptanz
der Opfer des Kommunismus
im Nachkriegseuropa
Gabor Kiszely (Budapest)
Dr. Hubert Prochazka (Brno)
Prof. Dr. Georgi Markov (Sofia)
Prof.Dr. Leonid Luks (Historiker, Universität Eichstätt)
Moderation: Detlef W. Stein

16.30 - 17.00 Uhr Kaffeepause

17.00 – 19.00 Uhr
Die heutigen psychosozialen Probleme der ehemaligen
politischen Verfolgten in der SBZ/DDR

Jörn Mothes (LStU Mecklenburg-Vorpommern),
Siegfried Jahnke (Vorsitzender der Stiftung für ehemalige politische Häftlinge, Bonn),
Harald Strunz (stellv. Bundesvorsitzender des BSV, Berlin)
Bettina Kielhorn (Sozialpädagogin, Berat
ungsstelle "Gegenwind")
Moderation: Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin)

19.00 Uhr Abendessen

19.30-21.30 Uhr Fakultatives Angebot:
TV-Dokumentationen über den gesellschaftspolitischen Umbruch
1989/90 in Ungarn und Bulgarien in einen separaten Räumen

SONNTAG, 7. November 2004

9.00 Uhr Einlaß

9.30 – 11.30 Uhr Podium: „Opfer ohne Lobby?“
Die Verfolgten des Kommunismus zwischen Rehabilitierung und Ausgrenzung
Horst Schüler (Vorsitzender der UOKG),
Jörg Sigmund (Politologe, München),
Stefan Hilsberg (MdB, Berlin)
Moderation: Dr. Falco Werkentin (stv. Landesbeauftragter, Berlin)

11.30-12.00 Uhr Kaffeepause

12.00 – 14.00 Uhr Politische Bildung und
SBZ- / DDR-Erinnerungskultur in Deutschland: Wie weiter?
Dr. Ronald Hirschfeld (Bundeszentrale für politische Bildung) - angefr.
Viktor Gorynia (Historiker, Berlin),
Peter Klepper (Lehrer in Berlin),
Angelika Barbe (stellv. Vorsitzende der UOKG, Berlin),
Dr. Martin Böttger (BStU, Leiter der Außenstelle Chemnitz)
Moderation: Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin)

14.00 Uhr Ende der Tagung

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