Aktuelle Veranstaltungen


MOST Praktikumsbörse
Seid ihr Studierende mit Osteuropa-Kompetenzen?
Die 24. MOST Praktikumsbörse findet am 17.05.2016 im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin statt!

 

EUROPÄISCHE HERAUSFORDERUNGEN
Die deutsch-polnischen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart

MODERATION: DETLEF W. STEIN (Institutsleiter)
BEGINN: 19.00 Uhr
ORT: Kulturhaus Karlshorst, Treskoallee 112, 10318 Berlin - Karlshorst
EINTRITT: 6/4 €


Die, 05.04.2016
KOLBERG/ Kolobrzeg - Pankow
Ein Beispiel für Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Polen

Referent: ALEX LUBAWINSKI (MdA, BzBm von Pankow a.D.)

Die, 19.04.2016
Aktuelle Krisen in Europa als Herausforderungen für den Zusammenhalt in der EU
Referentin: JASMIN SIEDENTOPP (Politologin, SWP, Berlin)


Die, 26.04.2016
Warschau aus der Sicht der Polen und Deutschen – Mittel- oder Osteuropa?
Referent: DR. DOMINIK PICK (Historiker/ Politologe, Berlin/ Warschau)

Die, 17.05.2016
KULTURHAUPTSTADT 2016 - WROCLAW/ BRESLAU
Ein kulturhistorischer Stadtrundgang mit der Autorin DR. ROSWITHA SCHIEB (Berlin)

Die, 24.05.2016
Konservative Revolution von oben.
Polen, die PiS und die Folgen

Vorstellung des neuen Polen-Bandes der Fachzeitschrift OSTEUROPA.
Referent: DR. MANFRED SAPPER (Chefredakteur der Zeitschrift "Osteuropa", Berlin)

Die, 31.05.2016
Deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen seit 1990 -
zwischen Standortfragen und Investionspolitik

Referent: PRZEMEK REMER (Politologe, Berlin)

Do, 02.06.2016
Abschlusskonferenz "DEUTSCHLAND - POLEN.
Zur Weiterentwicklung der Partnerschaft in der EU und NATO"

Referenten:
MARTIN KREMER (Auswärtiges Amt, Leiter des Referats für Mitteleuropa)
N.N. (Polnische Botschaft)
BIRGIT MONTEIRO (Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg-Hsh)
DR. DOMINIK PICK (Historiker/ Politologe, Berlin/ Warschau)
PIOTR WINIARSKI (GF von Winiarski-Consulting, Berlin/Wroclaw)

ORT: Rathaus Lichtenberg
BEGINN: 19.00 Uhr
EINTRITT: 6/4 €


Veranstaltungsreihe zu Königsberg/ Kaliningrad

Veranstaltungsplan (PDF)

 

KÖNIGSBERG/KALININGRAD - Geschichte und Kultur im 20. Jahrhundert

Mittwoch, 4. Mai um 18.00 Uhr

Die Suche nach der Identität heute

Referenten:
DR. RAINER RUGE (Jurist; Gesellschaft der Freunde Kants und Königsberg, Berlin)
ANNELIESE REDLIN (Zeitzeugin der 1940er Jahre in Königsberg, Berlin)

ORT: Rathaus Lichtenberg, Möllendorfstr. 6, 10367 Berlin

 

Donnerstag, 12. Mai 2016 um 18.00 Uhr

KULTURLANDSCHAFT SAMLAND
Identitätswandel im nördlichen Ostpreußen/ Kaliningrader Gebiet

Referentin:
DR. OLGA KURILO (Historikerin, Europa-Universität VIADRINA, Frankfurt/ O.)

Moderation: Detlef W. Stein (Institutsleiter des OEZ BERLIN)

ORT: Rathaus Lichtenberg, Möllendorfstr. 6, 10367 Berlin


 

Veranstaltungsarchiv

Donnerstag, 18. Februar 2016

Hitler schickte Faschisten ins KZ!
Rumäniens "Eiserne Garde" und das Dritte Reich


Referent: Dr. Gerhard Köpernik (Präsident der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft, Berlin)
Moderation: Detlef W. Stein (OSTEUROPA ZENTRUM BERLIN)

ORT: STASI MUSEUM (Raum 614, 6. Etage),
Ruschestr. 103, 10365 Berlin (U-Bhf. Magdalenstrasse).

BEGINN: 19.00 Uhr

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V. (Berlin).

Freier Eintritt.

Adolf Hitler war außer sich vor Wut, als er kurz vor Weihnachten 1942 von Horia Simas Flucht erfuhr. Der Rumäne, Anführer der faschistischen "Eisernen Garde", hatte sich heimlich aus einer Villa in Berkenbrück nahe Frankfurt an der Oder davongemacht. Hitler unterstellte dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler daraufhin ein Komplott. Eines Tages werde er die "Schwarze Pest" - gemeint war die SS - "mit Feuer und Schwefel" ausrotten, schrie er ihn an.
Die 1930 in Rumänien gegründete Garde, auch Legion genannt, betonte stets ihre Treue zum nationalsozialistischen Deutschland und pflegte freundschaftliche Beziehungen zu SS und NSDAP. Und trotzdem schickte Hitler nach seinem Wutausbruch rund 300 in Deutschland internierte rumänische Gardisten und ihre Führer in Konzentrationslager. Horia Sima hatte am 16. Dezember 1942 heimlich den Zug nach Rom bestiegen, um Mussolini zu bewegen, für ihn und seine Kampfgefährten ein gutes Wort bei Hitler einzulegen. Dem Reichsaußenministerium hatte er in einer Erklärung versichern müssen, sich nicht mehr politisch zu betätigen. Doch daran wollte er sich nicht mehr halten.

"Ehrenhäftlinge" in Sachsenhausen, Buchenwald und Dachau
Als Simas Verschwinden bekannt wurde, kamen zwölf Legionsführer, die mit ihm in Berkenbrück einquartiert waren, umgehend am 23. Dezember in das KZ Buchenwald. Im Januar 1943 ordnete Hitler an, dass alle Gardisten unter scharfe Bewachung gestellt werden sollten. Sima, zwischenzeitlich von Italien an Deutschland überstellt, wurde mit seinem Adjutanten in den Einzelzellenbau im Konzentrationslager Sachsenhausen eingewiesen.
Seine Berkenbrücker Kameraden wurden von Buchenwald ins KZ Dachau gebracht. Die rund 300 Legionäre, die in Rostock für die Rüstungsindustrie arbeiteten, überführte Hitlers Regime ins Sonderlager Buchenwald-Fichtenhain. Dort behandelte man alle Legionäre als "Ehrenhäftlinge". Sie wurden hinter Stacheldraht streng überwacht, wohnten aber getrennt von den KZ-Häftlingen und mussten keine Sträflingskleidung tragen.
Wie kamen die rumänischen Legionäre während des Zweiten Weltkriegs überhaupt nach Deutschland? Im September 1940 hatte der rumänische General Ion Antonescu nach einem Aufstand König Carol II. zur Abdankung gezwungen und mit der "Eisernen Garde" die Macht übernommen. Die neue Regierung in Bukarest holte im Herbst 1940 eine deutsche Heeres- und Luftwaffenmission ins Land und trat dem Dreimächtepakt bei. Das war ganz im Sinne Hitlers, der vorhatte, Rumänien zum Aufmarschgebiet für die Wehrmacht und zum Lieferanten von Öl und Getreide zu machen.

Faschisten-Legion "romanisierte" jüdischen Besitz
Dieser Plan drohte zu scheitern, als sich General Antonescu mit seinem Vizeministerpräsidenten Sima zerstritt. Simas Legionäre hielten sich nicht an Recht und Gesetz - vor allem wenn es um die "Romanisierung" jüdischen Eigentums ging. Ende November 1940 brachten Gardisten 64 hochrangige Vertreter des alten Regimes um, um die Ermordung des Gründers ihrer Legion, Corneliu Codreanu, zu rächen. Als die Lage in Rumänien zunehmend instabil wurde, suchte Antonescu am 14. Januar 1941 Hitler am Obersalzberg auf. Der Führer sah sich brüskiert, weil der ebenfalls eingeladene Sima in Bukarest geblieben war. Hitler gab Antonescu freie Hand, sein Land zu retten - auch wenn er sich dabei gegen die Legion stellen müsste.
Als fünf Tage später der in Bukarest stationierte Major Döring erschossen wurde, entließ Antonescu seinen der Garde nahestehenden Innenminister. Die Legionäre organisierten daraufhin Demonstrationen gegen ihren Staatsführer, besetzten öffentliche Gebäude und schossen, als Soldaten sie vertreiben wollten.

Ribbentrop forderte hartes Durchgreifen
Zwischen Gardisten und der Armee kam es zu blutigen Gefechten. Aus Berlin erhielt Antonescu die Zusicherung Hitlers, dass er nach eigenem Ermessen gegen die mit SS-Kreisen befreundeten Legionäre vorgehen könne. Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop drängte den General sogar, alle am Aufruhr beteiligten Rädelsführer verhaften zu lassen und selbst an die Spitze der Legion zu treten. Marxistische Legionäre seien an die Wand zu stellen und "Idealisten" nach Deutschland zu verbannen, wo sie sich nicht politisch betätigen dürften.
Nachdem die Legionsführer am 23. Januar 1941 zur Aufgabe des Straßenkampfes überredet werden konnten, wollte Antonescu sie unter strengen Auflagen nach Deutschland ausreisen lassen. Die misstrauischen Gardisten machten sich aber auf eigene Faust auf den Weg. Einige erhielten von deutschen Helfern Armeeuniformen und fuhren in Militärzügen, andere schlugen sich über Ungarn, Jugoslawien oder Bulgarien durch.
Im Frühjahr 1941 kamen rund 300 Legionäre in Deutschland an. Sie mussten sich schriftlich verpflichten, auf jegliche politische Tätigkeit zu verzichten. Die 13 obersten Legionärsführer wurden in einem SS-Erholungsheim an der Spree in Berkenbrück untergebracht, die anderen Gardisten brachte man nach Rostock. Für die Überwachung der Berkenbrück-Gruppe war der Gestapo-Chef in Frankfurt an der Oder, Reinhard Wolff, zuständig. Mit den internierten Legionsführern unternahm er Ausflüge in die Umgebung und fuhr zu Ausstellungen nach Berlin. Die Kontrolle war lax, Sima und seine Kameraden hatten keinen Grund zu klagen.

Mit Eichmanns "Werwölfen" in den Alpen
Sima wollte vor Kriegsende eine "Befreiungsarmee" organisieren, kam damit jedoch nicht weit. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zog er sich mit einer von Adolf Eichmann befehligten Werwolf-Gruppe in die österreichischen Alpen bei Altaussee zurück und floh Anfang Mai 1945 mit einem gefälschten Pass nach Westdeutschland. Er wurde 1946 in Bukarest in Abwesenheit zum Tode verurteilt, arbeitete 1951 kurz mit dem amerikanischen Geheimdienst zusammen und lebte unbehelligt in Madrid, bis er 1993 mit 87 Jahren starb.


Donnerstag, 17.12.2015
Kaliningrad heute - Brücke zwischen Ost und West
Abschlusskonferenz mit zahlreichen Zeitzeugen und Politikern, u.a. ANNELIESE REDLIN
(Zeitzeugin, gebürtige Königsbergerin; Berlin), DR. OLGA KURILO (Historikerin, Europa-Universität VIADRINA, Frankfurt/ O.), Karin Strumpf (Europabeauftragte, Bezirksamt Lichtenberg)
Ort: Lichtenberger Rathaus, (Ratssaal), Möllendorfstr.6, 10367 Berli


Dienstag, 15.12.2015
Die Wiederbelebung Ostpreußens – als Erinnerung
Referent: PROF. DR. HELMUT WAGNER (Berlin


Montag, 14.12.2015
BUCHPRÄSENTATION !
Totalitarismus und politische Religionen
Der Arendt-Voegelin-Disput und seine Bedeutung für die Gegenwart
mit den Herausgebern PROF. DR. GÜNTER HEYDEMANN
(Historiker, Direktor des Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung/TU Dresden)
und PROF. DR. UWE BACKES
(Politologe, stellv. Direktor des HAI/ TU Dresden)

Moderation: Detlef W. Stein (Osteuropa Zentrum Berlin)

Die vom Hannah-Arendt-Institut in Zusammenarbeit mit dem Voegelin-Zentrum der LMU München erstellte Edition ermöglicht eine Rückblende auf die „Ursprünge“ von Hannah Arendts Totalitarismusanalyse. Die von der Autorin entfernten Textstücke aus der ersten englischsprachigen Auflage des Totalitarismusbuches, die Antwort auf Eric Voegelins Rezension sowie der Briefwechsel mit Voegelin aus dem Jahr 1951 sind für jeden hilfreich, der Arendts Totalitarismuskonzept und dessen Entwicklung genauer kennenlernen und beurteilen möchte. Diese Dokumente und die daran anknüpfenden Texte von Ursula Ludz, Ingeborg Nordmann und Michael Henkel tragen zur Verdeutlichung von Hannah Arendts Vorstellungen vom Totalitarismus als einer eigenen Herrschaftsform bei, die in der deutschen Diskussion nach wie vor Missverständnissen ausgesetzt sind.

Beginn: 18.00 Uhr
ORT: STASI MUSEUM
Raum 613 in der 6. Etage, Ruschestr. 103
10365 Berlin (U-Bhf. Magdalenstrasse)
Zugang : Über den Diensteingang; ca. 20 Meter links neben dem Haupteingang

FREIER EINTRITT


Dienstag, 1.12.2015
„Der Bollerwagen“ Von Königsberg nach Kaliningrad
Referent: DR. OLAF IHLAU (Publizist, Berlin


24. November 2015
ALBANIEN - POLITIK UND KULTUR DES EU-KANDIDATEN 2015
Podiumsteilnehmer u. a.:
TEFTA RADI (Journalistin, Tirana), N.N. (Europareferat; Senat von Berlin), MARGARITA XHEPA (Schauspielerin, Tirana)
Moderation: Detlef W. Stein (Institutsleiter)
ORT: Berliner Rathaus, Raum 338, (Zugang über Jüdenstr. 1)
BEGINN: 18.00 Uhr
Freier Eintritt!
In Zusammenarbeit mit der Stiftung "Nemin Vlora Falashi"


Dienstag, 17. 11.2015
BUCHPREMIERE!
INFERNO OSTPREUSSEN. Elemente eines Verlusts

Mit dem Autor DR. BERNHARD FISCH (Zeitzeuge; Jg. 1926; Gera)
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem ANTHEA VERLAGES.


Dienstag, 27.10.2015
Königsberger Expressionismus in der Literatur
Die schon vergessenen Dichter aus Königsberg Gutti Alsen (1869-1929) und Martin Borrmann (1895-1974) werden vorgestellt.
Referent: DR. MARTIN VÖLKER (Kulturwissenschaftler, Berlin)


Montag, 31.08.2015, 18.00 - 21.00

Erinnerung und Vermächtnis
zum 23. August 1939, dem Europäischen Gedenktag für die Opfer von Nationalsozialismus und Stalinismus

ORT: Berliner Rathaus (R. 338)
u. a. mit Dr. Richard Buchner (Zeithistoriker, Berlin), Dr. Christian Fuchs (Präsident des europ. Dachverbandes INTER-ASSO, Berlin), Sibylle Dreher (Zeitzeugin, Berlin)
Moderation: Detlef W. Stein (Leiter OEZ BERLIN)

Eine Veranstaltung des OSTEUROPAZENTRUM BERLIN und der UOKG.

Pressemitteilung (PDF)


Dienstag, 7. Juli 2015 um 19.00 Uhr
Krähendämmerung
Novellen der Königsberger Schriftstellerin Katarina Botsky (1880-1945)
Eine Lesung mit dem Autor und Kulturwissenschaftler DR. MARTIN VÖLKER (Berlin)



Montag, 13. Juli 2015 - 19.00 Uhr
Die Malerin URSULA KOSCHINSKY
Leben und Werk einer Königsbergerin (Jg. 1923)

Referenten: Dietrich Kretschmann (Verleger, Berlin), Martina Kürbitz (Berlin)
Moderation : Detlef W. Stein (OSTEUROPA ZENTRUM BERLIN)

Eintritt; 4/ 3 €, Salon am Fenster, Aufgang A


Dienstag, 19.05.2015, 18.00 Uhr
Die Zerstörung Königsbergs (Lesung und Diskussion)
Referent: GERFRIED HORST (Berlin)

Aufgang A | Am Fenster | Eintritt 8 € | Ermäßigt nur Berlinpass 3 €

Zum Buchinhalt
Gerfried Horst stellt in seiner Arbeit den geschichtlichen Hintergrund der britischen Bombenkriegsstrategie im II. Weltkrieg dar. Der Autor schildert anhand zahlreicher Zeitzeugenberichte die Zerstörung Königsbergs, der Stadt Immanuel Kants. Seine Darstellung enthält einige weitgehend unbekannte Tatsachen, z. B. dass der deutsche Luftschutz schon zu Zeiten der Weimarer Republik begann und die ersten großen deutschen Luftschutzübungen in den Jahren 1930 und 1932 in Königsberg stattfanden.
Am 29. August 2014 jährte sich die Zerstörung Königsbergs zum 70. Mal. Gerfried Horst stellt diese Geschehnisse in einen geschichtlichen und zugleich in einen philosophischen Zusammenhang und stimmt dem Gesichtspunkt Kants zu, „aus welchem jeder Mensch als Weltbürger, seinem Patriotismus unbeschadet, dergleichen Weltbegebenheiten beurteilen müsse.“ Das alte Königsberg besteht nicht mehr, aber die heutige, so sehr veränderte Stadt bleibt der Ort, an dem Kant gelebt und von dem aus sich seine Lehre über die Welt verbreitet hat. Die Zerstörung Königsbergs betrifft die deutschen Königsberger und jetzt auch die russischen Einwohner der Stadt.


Dienstag, 16.06.2015, 18.00 Uhr
Seebäder des Samlands im 19. und 20. Jahrhundert - Erinnerung und Identität
Referentin: DR. OLGA KUSILO (Univ. VIADRINA; Frankfurt/O.)

Aufgang A | Salon am Fenster | Eintritt 4 € | Ermäßigt 3 €


Dienstag, 30.06.2015, 18.00 Uhr (Lesung und Diskussion)
Das nördliche Ostpreußen heute - eine Region im Fokus der Söhne und Töchter
Referent: DR. GERHARD BARKLEIT (Dresden)

Aufgang A | Salon am Fenster | Eintritt 4 € | Ermäßigt 3 €

Zum Buchinhalt
Das Tagebuch eines kranken 56-jährigen Volkssturmmannes über seine Flucht von Pillau nach Sachsen und die Erinnerungen eines sowjetischen Parteifunktionärs über die Vertreibung der letzten Deutschen führen den Leser in eine Zeit des Leidens und der Grausamkeiten zurück - zwei authentische Zeugnisse für die Angst und Verzweiflung der Fliehenden sowie den mitunter am Barbarei grenzenden Umgang der Sieger mit ihrer Beute.
Die mühsame Suche der Kaliningrader nach einer eigenen Identität in den bewegten Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und eines langsam in Gang kommenden Aufschwungs zieht sich wie ein roter Faden durch die Berichte und Reflexionen über die Reisen zwischen 1999 und 2012.
Zeitzeugen beschreiben Leid und Strapazen von Flucht und Vertreibung sowie den Schmerz über den Verlust ihrer Heimat. Dieses Buch ist ein Versuch, die historischen Trias "Flucht, Vertreibung, Neubesiedlung" durch das gemeinsame Zukunft erst ermöglichende Element der Versöhnung nicht nur zu ergänzen, sondern auch zu überwinden. Eingebunden werden die Erlebnisse, Beobachtungen und Reflexionen des Autors bei seinen Reisen zwischen 1999 und 2012. Erzählt wird auch die Neubesiedlung der Region durch Bürger aus den verschiedensten Teilen der Sowjetunion einerseits und die herzliche Begegnung von Vertriebenen bzw. deren Nachkommen mit den Neusiedlern und deren Kindern andererseits. In den Text eingebaute Landkarten und ein Verzeichnis von Ortsnamen sollen dem Leser die Orientierung "in Raum und Zeit" ein wenig erleichtern.


Zum Veranstaltungsarchiv

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