Aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungsreihe

KÖNIGSBERG/ KALININGRAD - Geschichte und Kultur zwischen den europäischen Mächten

ORT: Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin (direkt am S-Bf. Karlshorst)
Moderation: Detlef W. Stein (Institutsleiter des OEZ BERLIN)

Montag, 13. Juli 2015 - 19.00 Uhr
Die Malerin URSULA KOSCHINSKY
Leben und Werk einer Königsbergerin (Jg. 1923)

Referenten: Dietrich Kretschmann (Verleger, Berlin), Martina Kürbitz (Berlin)
Moderation : Detlef W. Stein (OSTEUROPA ZENTRUM BERLIN)

Eintritt; 4/ 3 €, Salon am Fenster, Aufgang A

 

Dienstag, 19.05.2015, 18.00 Uhr
Die Zerstörung Königsbergs (Lesung und Diskussion)
Referent: GERFRIED HORST (Berlin)

Aufgang A | Am Fenster | Eintritt 8 € | Ermäßigt nur Berlinpass 3 €

Zum Buchinhalt
Gerfried Horst stellt in seiner Arbeit den geschichtlichen Hintergrund der britischen Bombenkriegsstrategie im II. Weltkrieg dar. Der Autor schildert anhand zahlreicher Zeitzeugenberichte die Zerstörung Königsbergs, der Stadt Immanuel Kants. Seine Darstellung enthält einige weitgehend unbekannte Tatsachen, z. B. dass der deutsche Luftschutz schon zu Zeiten der Weimarer Republik begann und die ersten großen deutschen Luftschutzübungen in den Jahren 1930 und 1932 in Königsberg stattfanden.
Am 29. August 2014 jährte sich die Zerstörung Königsbergs zum 70. Mal. Gerfried Horst stellt diese Geschehnisse in einen geschichtlichen und zugleich in einen philosophischen Zusammenhang und stimmt dem Gesichtspunkt Kants zu, „aus welchem jeder Mensch als Weltbürger, seinem Patriotismus unbeschadet, dergleichen Weltbegebenheiten beurteilen müsse.“ Das alte Königsberg besteht nicht mehr, aber die heutige, so sehr veränderte Stadt bleibt der Ort, an dem Kant gelebt und von dem aus sich seine Lehre über die Welt verbreitet hat. Die Zerstörung Königsbergs betrifft die deutschen Königsberger und jetzt auch die russischen Einwohner der Stadt.


Dienstag, 16.06.2015, 18.00 Uhr
Seebäder des Samlands im 19. und 20. Jahrhundert - Erinnerung und Identität
Referentin: DR. OLGA KUSILO (Univ. VIADRINA; Frankfurt/O.)

Aufgang A | Salon am Fenster | Eintritt 4 € | Ermäßigt 3 €


Dienstag, 30.06.2015, 18.00 Uhr (Lesung und Diskussion)
Das nördliche Ostpreußen heute - eine Region im Fokus der Söhne und Töchter
Referent: DR. GERHARD BARKLEIT (Dresden)

Aufgang A | Salon am Fenster | Eintritt 4 € | Ermäßigt 3 €

Zum Buchinhalt
Das Tagebuch eines kranken 56-jährigen Volkssturmmannes über seine Flucht von Pillau nach Sachsen und die Erinnerungen eines sowjetischen Parteifunktionärs über die Vertreibung der letzten Deutschen führen den Leser in eine Zeit des Leidens und der Grausamkeiten zurück - zwei authentische Zeugnisse für die Angst und Verzweiflung der Fliehenden sowie den mitunter am Barbarei grenzenden Umgang der Sieger mit ihrer Beute.
Die mühsame Suche der Kaliningrader nach einer eigenen Identität in den bewegten Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und eines langsam in Gang kommenden Aufschwungs zieht sich wie ein roter Faden durch die Berichte und Reflexionen über die Reisen zwischen 1999 und 2012.
Zeitzeugen beschreiben Leid und Strapazen von Flucht und Vertreibung sowie den Schmerz über den Verlust ihrer Heimat. Dieses Buch ist ein Versuch, die historischen Trias "Flucht, Vertreibung, Neubesiedlung" durch das gemeinsame Zukunft erst ermöglichende Element der Versöhnung nicht nur zu ergänzen, sondern auch zu überwinden. Eingebunden werden die Erlebnisse, Beobachtungen und Reflexionen des Autors bei seinen Reisen zwischen 1999 und 2012. Erzählt wird auch die Neubesiedlung der Region durch Bürger aus den verschiedensten Teilen der Sowjetunion einerseits und die herzliche Begegnung von Vertriebenen bzw. deren Nachkommen mit den Neusiedlern und deren Kindern andererseits. In den Text eingebaute Landkarten und ein Verzeichnis von Ortsnamen sollen dem Leser die Orientierung "in Raum und Zeit" ein wenig erleichtern.


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